Bewässerungssysteme Topfpflanzen

Wie versorge ich meine Topfpflanzen in der Ferienzeit mit Wasser?

Bewässerungssysteme Topfpflanzen

Blumen gießen ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein -Bewässerungssysteme Topfpflanzen

Eine Wohnung, in der alles grünt und blüht ist einfach schön.
Pflanzen sind Lebensqualität, Lebendigkeit und Natur pur in den eigenen vier Wänden.

Spätestens wenn der nächste Urlaub ansteht, stellt sich allerdings die Frage, wer die Pflanzen in dieser Zeit gießen wird?!

Mama, Nachbarn, Freunde sind die Klassiker.

Nicht möglich?

Kein Grund zur Panik. Auch wenn sich keine Urlaubsvertretung findet, gibt es automatische Gießhilfen, damit die Pflanzen auch ohne fremde Hilfe den Urlaub überleben.

Ohne schlechtes Gewissen verreisen? So geht’s:

Die perfekten Gießhelfer – Automatisch und unabhängig Bewässerungssysteme Topfpflanzen

#1 Tonkegel – Perfekte Urlaubs-Gieß-Vertretung – Optimal bei längerer Abwesenheit

Wer nach dem Urlaub keine Wüste in den eigenen 4 Wänden vorfinden möchte: Die Lösung heißt „Tonkegel“!

Die Originale von Blumat sind sehr gut und funktionieren im Vergleich am besten. Absolute Empfehlung für alle, die viel unterwegs sind. So bleiben auch nach dem Urlaub die Topfpflanzen noch knackfrisch.

Natürlich können die Kegel auch das ganze Jahr über eingesetzt werden. Wer keinen grünen Daumen hat oder gerne mal das Gießen vergißt, der ist mit den Kegeln bestens bedient.

Wie’s funktioniert?

Vor dem Gebrauch die Blumaten am besten geöffnet eine Zeit lang in Wasser einlegen. So saugen sich die Tonkegel gut voll. 

Danach werden die Blumaten voll mit Wasser unter Wasser verschlossen. Am besten ohne Luft im Inneren. Auch der Saugschlauch sollte entlüftet werden.

Gefüllt mit Wasser kommen die Tonkegel in den Blumentopf, der Schlauch in das Gefäß mit Wasser.

Über den Schlauch wird das Wasser über die Tonkegel an die Pflanze abgegeben.

Je höher das Gefäß steht, desto mehr Wasser wird abgegeben.
Laut Anleitung: Befindet sich das Wassergefäß oberhalb der Tonzylinder ist die Wasserabgabe 150ml/24h, auf gleicher Höhe 100ml/24h und darunter 50ml/24h.

Tipp: Für sehr große Pflanzen am besten mehrere Wasserspender verwenden.

#2 Durstkugeln – Für Ästheten, Gießmuffel und den Kurzurlaub

Bewässerungssysteme Topfpflanzen – Praktisch und superschön. 
Eine dekorativere Alternative als die Tonkegel sind so genannte Durstkugeln wie diese wunderschöne hochwertige Kugel oder diese. Eine sehr süße, günstigere Variante ist der Bördy

Sie sehen bestimmt hübscher aus als die Tonkegel oder ausgediente Wasserflaschen. Und eignen sich auch als dauerhafte Möglichkeit der Bewässerung.

Wie funktioniert’s?

Wasser in die Kugel, das ganze in den Kübel stecken und die Pflanze zieht sich ihr Wasser.

Top für kurze Abwesenheit oder Dauerlösung

Wer länger in den Urlaub fährt stößt mit dieser Variante wohlmöglich an Grenzen, da ein Wasserbehälter – wie er bei den Tonkegeln verwendet wird – natürlich mehr Wasser speichern kann als eine solche Kugel.

Je nach Pflanze und Kugelgröße sollten aber auch hier 1-2 Wochen drin sein. Alle Male fürs lange Wochenende oder den Kurzurlaub. Wie lange die Kugeln im Einzelfall Wasser spenden, sollte man am besten vorher testen.

Längere Durststrecken können sicherlich besser mit den Tonkegeln überbrückt werden.

Ästhetischer sind die Durstkugeln. Auch ideal für alle, die ihre Pflanzen dauerhaft automatisch bewässern möchten und dazu neigen zu viel oder zu wenig zu gießen. Denn die Pflanze bedient sich hier selber und zieht sich genau so viel Wasser wie sie benötigt.

#3 Do-It-Yourself Bewässerungssysteme Topfpflanzen

Ab in die Wanne

Wer ein Badewanne besitzt, kann die Pflanzen auch dort eine Weile im Wasserbad sich selbst versorgen lassen. Die Wanne mit 3-4 cm Wasser befüllen und die Pflanzen hineinstellen.
Auch dies am besten vor dem Urlaub mal ausprobieren, um einschätzen zu können wie viel Wasser die Pflanzen brauchen. Hat das Badezimmer kein Fenster und kein Tageslicht, fällt diese Option weg.

Mit einem Wollfaden die Durststrecke überwinden

Eine weitere Möglichkeit: Eine Schnur/dickerer Wollfaden aus natürlichem Material wie zum Beispiel dieser mit dem einen Ende in eine Wasserbehälter und mit dem anderen Ende stramm in die Blumenerde geben. Die Pflanze zieht sich auf diese Weise das Wasser über die Schnur.
Die Schnur sollte an den Boden des Gefäßes kommen, damit sie auch noch Wasser aufnehmen kann, wenn das Gefäß leerer wird.
Es ist wichtig, dass die Schnur relativ dick ist, denn nur so kann ausreichend Flüssigkeit aufgesogen werden. Auch hier probiert man das Ganze am besten vorher mal aus, um einschätzen zu können wie lange die Pflanzen durch dieses System bewässert werden können.

Tipp: Keine Schafwolle verwenden. Diese kann Wasser nicht gut aufnehmen aufgrund ihres hohen Fettgehaltes.

Wasserflaschen

Auch ausgediente Wasserflaschen können als Wasserspender eingesetzt werden. Dafür die Flaschen mit Wasser befüllen und ein Loch in den Deckel machen. Kopfüber in die Erde stecken. Es muss Luft in der Flasche sein, damit dass Wasser ablaufen kann. Auf jeden Fall vorher ausprobieren. Oftmals versagt dieser Mechanismus auch.

Mit diesen Varianten können kürzere Urlaube sicherlich überbrückt werden. Für längere Abwesenheiten eignen sich die Tonkegel am besten, da hier das meiste Wasser in den Behältern gespeichert und demnach an die Pflanzen abgegeben werden kann. 

Und sonst?

Auf jeden Fall sollten die Pflanzen einen hellen und kühlen Platz in der Wohnung bekommen.
Denn bei zu viel Hitze und Sonne brauchen sie besonders viel Wasser.
Je nachdem wie lange verreist wird und wie viel Wasser die Pflanze braucht, ist es natürlich wichtig genügend Gefäße bzw. genügend Wasser aufzustellen. Besser etwas mehr als zu wenig. 

Bewässerungssysteme Topfpflanzen

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