Moringa

Moringa | Die nährstoffreichste Pflanze der Welt

MoringaDaily Dosis Superfood – Moringa 

Moringa ist ein altbewährtes Heilmittel aus Indien und Ägypten mit langer Tradition. In indischen Schriften findet man schon 1000 Jahre vor unserer Zeitrechnung Aufzeichnungen, bei den Ägyptern seit 200 Jahren.
Aufgrund seiner unschlagbaren Eigenschaften wird der Wunderbaum auch bei uns immer beliebter. Denn Moringa soll die nährstoffreichste Pflanze der Welt sein. 

Moringa Baum

Kommt ursprünglich aus dem Himalaya Gebiet und wird zu den Bennussgewächsen zugeordnet.
Typisch ist sein schnelles Wachstum. Innerhalb eines Jahres kann er bis zu 8 Metern an Höhe erzielen. Dazu ist der Baum absolut widerstandsfähig und genügsam, setzt sich auf trockenen Böden, ohne spezielle Pflege wie Dünger durch. Auch Schädlinge können ihm nichts anhaben.

Allerdings braucht die Pflanze viel Wärme und Helligkeit, aber wenig Wasser, um zu gedeihen.
Das heißt im Umkehrschluss: Kälte und Staunässe sind die K.O. Kriterien. Bei unseren Wetterbedingungen wird es also nichts mit dem Moringa Baum.

Heute wächst er hauptsächlich in Asien, Südamerika und Afrika. 

Was ist das besondere an Moringa?

Es ist eine Pflanze der Superlative mit einem aussergewöhnlich hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Proteinen und Nährstoffen.
Ausserdem soll sie bei unzähligen Krankheiten helfen, laut dem Volksglauben der Inder bei über 300.
Eine Seltenheit: Alle Bestandteile des Baumes können genutzt werden, also Blätter, Rinde, Stamm, Früchte, Samen und Wurzel. 

Verarbeitet ist Moringa als Pulver, Kapseln, Öl oder Tee zu bekommen. Die Früchte des Baumes sind hier bis dato kaum erhältlich.

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MoringaWirkungen der einzelnen Baumbestandteile

Wurzel

Besitzt einen hohen Gehalt an Senfölglykosiden mit antibiotischer Wirkung.

Anwendung: Entzündungen, typisch bei Zahnfleischentzündungen, Wunden und Gelenkbeschwerden.

Wurzelprodukte können nicht nur eingenommen, sondern auch von aussen angewendet werden. Mit Wasser vermischtes Moringa Pulver ergibt einen Brei, der auf schlecht heilende Wunden aufgetragen werden kann.

Wie ist die Wurzel zu kaufen? Als Pulver oder Saft.

Rinde

Bei Magen, Zahn oder Ohrenbeschwerden.

Wird die Rinde angeschnitten, gibt sie das „Rindergummi“ ab.

Blüten

Schmecken sehr süß, da sie viel Honig enthalten. Aus ihnen kann ein Tee gebrüht werden und natürlich der Moringa Honig. Allerdings ist ihr medizinischer Nutzen relativ gering. 

Blätter

In Tees, Pulver oder roh.

Sehr gesund mit den meisten Vitalstoffen.

Samen

Roh, gekocht oder geröstet.

Aus ihnen wird Moringa Öl hergestellt. Bakterien Killer, starke antibiotische Wirkung.

Früchte

Im Aussehen erinnern die Früchte an grüne Stangenbohnen, im Geschmack sind sie vergleichbar mit Spargel und werden auch so zubereitet, also gekocht oder gedünstet.
Sie sind sehr gesund, haben wertvolle Proteine und Mineralstoffe und einen sehr hohen Vitamin C Gehalt. 

Überblick – Einige Eigenschaften des Wunderbaums

  • Senkung des Blutzuckerspiegels. Stabilisierung des Blutzuckerspiegels bei Diabetes.
  • Senkung des Cholesterinspiegels.
  • Bessere Durchblutung der Nieren ist möglich.
  • Hilfe beim Abnehmen.
  • Stärkt das Immunsystem und aktiviert den Stoffwechsel.
  • Anti-Aging! Macht schöne Haut, feste Nägel und kräftige, gesunde Haare. Die verschiedenen Wirkstoffe sind wahre Beauty-Booster. Zeatin hält die Hautalterung auf und kann Falten verringern. Wer schöne, glänzende Haare, frische Haut und kräftige Nägel möchte, kann dies mit der Powerpflanze unterstützen.
  • Gut für Augen und  Sehkraft, enthält das siebenfache an Betakarotin wie Möhren.
  • Unterstützt Frauenprobleme wie Regel- und Wechseljahrbeschwerden. Der hohe Eisengehalt wirkt sich bei starker Regelblutung positiv aus.
    Durch den hohen Eiweißgehalt der Pflanze besitzt sie auch sehr viele Phytohormone, die besonders Probleme der Wechseljahre lindern können. 
  • Optimale Sportlernahrung, Eiweiß- + Antioxidantienbombe.
  • Wirkt entgiftend – Vor allem bei Alkoholkonsum, regelmäßiger Medikamenteneinnahme und Leberbeschwerden hilfreich.
  • Macht starke Knochen (Calcium).
  • Sorgt für eine gut funktionierende Verdauung.
  • Kann Stimmung bei Niedergeschlagenheit, Depressionen und Burn-Out aufhellen (Aminosäuren).  
  • Auch Tiere profitieren von dem Wunderbaum. 
  • Natürliches Aphrodisiakum.
  • Kann allergische Symptome wie Rötungen, juckende Haut und Schwellungen verringern.
  • Bindet freie Radikale und hat Spitzenwerte an Antioxidantien.
  • Wirkt entzündungs- und schmerzlindernd. Hilfe bei Infektionen und besitzt antibiotische Wirkung.
  • Positive Effekte bei Asthma Patienten.
  • Die Samen können Bakterien aus Wasser eliminieren und es dadurch trinkbar machen.
  • Erhalt und Verbesserung der Knochendichte.
  • Krebsrisiko kann verringert werden.

Wie ist Moringa erhältlich? 

Moringa gibt es bei uns hauptsächlich als Pulver, Kapseln, Öl oder Tee.

Tee

Der Tee ist im Geschmack vergleichbar mit grünem Tee und harmoniert sehr gut mit Chai Tee.
Hier kannst du Moringa Tee ausprobieren.

Pulver

Das Pulver kann über alle möglichen Speisen einfach drüber gestreut, in Getränke gegeben oder auch als Tee getrunken werden. Es hat eine dezente Schärfe und schmeckt salzig. In Wasser gegeben schmeckt es ähnlich wie grüner Tee.

Unsere Empfehlung: Moringa Pulver in Bio Qualität

Öl

Das Öl besteht aus gepressten Moringa-Samen und läuft alternativ unter der Bezeichnung Behenöl.
Äußerlich kann es zu Anti-Aging-Zwecken angewendet werden, der ausschlaggebende Wirkstoff ist das Zeatin. Es sorgt für eine jugendlich geschmeidige frische Haut, verringert Falten und unschöne Flecken.
Außerdem wirkt das Öl antibakteriell und entzündungshemmend und hat sich auch bei Neurodermitis und Schuppenflechte bewährt. 

In der Küche dient es als gesundes Öl mit vielen ungesättigten Fettsäuren, dass den Blutdruck und Cholesterinspiegel senken kann. Da es hitzebeständig ist, eignet es sich auch zum Braten oder Kochen. Außerdem ist es lange haltbar und wird nicht ranzig.

Hier bekommst du Moringa Öl.

Kapseln

Wem Moringa nicht schmeckt, der kann zu Kapseln als Alternative greifen und so trotzdem die vielen gesundheitlichen Vorteile mitnehmen.

Hier findest du empfehlenswerte Kapseln.

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Wer sich Produkte aus Moringa zulegen möchte, sollte unbedingt auf Bio Qualität und die Zusatzbezeichnung „Oleifera“ achten.

Denn es gibt 13 Moringa Arten, aber nur eine mit der perfekten Nährstoffkombination und optimalen Wirkung, nämlich Oleifera. Dies ist die wertvollste Gattung.

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MoringaWie esse ich Moringa?

Die Pflanze ist nicht gerade die leckerste, deshalb sollte man ein wenig rum probieren und für sich selber rausfinden, welche Kombis man am liebsten mag. Grundsätzlich kann das Pulver nach Belieben über alle möglichen Speisen oder Getränke gegeben werden.

Wer sich allerdings gar nicht mit dem Geschmack anfreunden kann, fährt mit Kapseln wahrscheinlich besser.

Dosierung

Zu Beginn ein halber Esslöffel Pulver oder eine Kapsel. So kann sich langsam ran getastet werden, um zu und schauen wie die Einnahme vertragen wird.
Später kann die Dosis auf 1 Teelöffel täglich oder 2 Kapseln erhöht werden.

MoringaWeshalb lohnt sich der Moringa Verzehr?

Die Pflanze soll ein wahres Lebenselixier sein und die Lebensqualität steigern. Dem Organismus wird gegeben, was er wirklich für Körper, Seele und Geist braucht.

Eine klassische Ernährungsweise im Westen besteht häufig aus viel Brot, Pizza, Fleisch, Nudeln und Zucker. Volle Töpfe, wenig Nährstoffe. Der Mensch isst viel, wird dick, aber ist trotzdem mit Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien, Omega-3-Fettsäuren etc. im Defizit. So ein Lebensstil kann Krankheiten wie Arteriosklerose, Diabetes und andere fördern. 

Wer Moringa regelmäßig zu sich nimmt füllt Vitalstofflücken und fühlt sich nach einigen Wochen deutlich fitter und weniger müde. Denn der Wunderbaum besitzt so viele wertvolle Inhaltsstoffe wie keine vergleichbare Pflanze. 

Moringa ist eine einfache, natürliche Möglichkeit für jeden, den Organismus mit vielen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zu versorgen. Jeder profitiert von der einzigartigen Vitalstoffdichte und den geballten positiven Inhaltsstoffen. Prophylaktisch können so auch Mangelerscheinungen vorbeugt werden. 

Eine Ausnahme gibt es in Europa allerdings: Schwangeren und Stillenden wird vom Verzehr abgeraten.

Besonders interessant ist der Verzehr für Gruppen mit gesteigertem Nährstoffbedarf wie Sportler, Veganer, Vegetarier, Senioren und andere.

MoringaMoringa für spezielle Gruppen

Für Kinder 

Besonders für Sprösslinge, die nicht gerne Obst und Gemüse mögen, kann Moringa mit seinen vielfältigen positiven Inhaltsstoffen und hoher Nährstoffdichte eine nützliche Nahrungsergänzung darstellen. So bekommen auch Gemüseverweigerer die nötigen und wichtigen Nährstoffe.
Außerdem unterstützt Moringa das Wachstum, die Hirn- und Nervenzellen, die Augen und die Abwehr der Kleinen, verbessert Schlaf und Konzentrationsfähigkeit.
Allerdings sollte es pro Tag nicht mehr als 1 Teelöffel Moringa von Kindern gegessen werden. Einfach über die Mahlzeit oder ins Getränk streuen.

Für Sportler

Wer sich viel bewegt, hat natürlich auch einen höheren Bedarf an Nähr- und Vitalstoffen, den Moringa auf natürlicher Basis deckt.

Mit seinen komplexen Nährstoffangebot wirkt Moringa leistungssteigernd für Sportler. Mineralien sind wichtig für die Leistungsfähigkeit und werden vermehrt durch den Schweiß ausgeschieden. Sportler haben einen erhöhten Bedarf an Mineralien und Spurenelementen, der von Moringa bedient werden kann.
Moringa besitzt viele Mineralien wie Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Chlor, Phosphor, Eisen, Zink, Mangan, Kupfer, Cobalt, Fluor und Jod und füllt die Depots auf natürliche Weise wieder auf.
Vitamin C und Eisen versorgen das Blut und die Muskeln mit viel O2, das macht nicht nur leistungsfähiger, sondern auch ausdauernder. 
Die vielen Proteine unterstützen den Muskelaufbau.
Bei körperlicher Aktivität entstehen vermehrt freie Radikale und oxidativer Stress im Organismus, deshalb werden auch mehr Antioxidantien benötigt. Moringa liefert Antioxidantien, die Radikalfänger, in geballter Form, wovon besonders Sportler profitieren.

Für Vegetarier und Veganer

Moringa ist eine wertvolle Quelle für Menschen, die kein Fleisch oder keine tierischen Produkte essen. Es liefert mehr Proteine als Eier und Soja, mehr Kalzium als Milch und mehr Eisen als Spinat. Dazu Jod, Zink, Vitamin D, Vitamin B2 und B12. Und das alles in einer einzigen Pflanze. Somit ist Moringa die optimale Nahrungsergänzung für Vegetarier und Veganer.

Zum Abnehmen

In Moringa sind viele Bitterstoffe enthalten. Das macht sie nicht gerade zur leckersten Pflanze der Welt. Dafür wirken die Bitterstoffe Appetit hemmend, als Fatburner, sie kurbeln die Verdauung an und machen lange satt.
Außerdem besitzt Moringa sehr viel pflanzliches Protein, doppelt so viel wie Soja. Vorteil: Proteine machen lange satt.
Chrom und Zink unterstützen einen konstanten Blutzucker- und Cholesterinspiegel und beugen Heißhungeranfällen vor.
Nach einer Diät hilft Moringa dabei das Gewicht zu halten und nicht dem ungeliebten Jo-Jo-Effekt zum Opfer zu fallen.

Für Senioren

Es ist kein Geheimnis: Unsere Essgewohnheiten und Lebensstil spiegeln sich maßgeblich in unserem Körper und Wohlbefinden wieder. Je älter wir werden, desto stärker zeigt sich, wie wir gelebt und für uns und unseren Körper gesorgt haben.

Senioren und kleine Kinder reagieren am sensibelsten auf eine mangelhafte Ernährungsweise. 

Gerade im Alter ist es sinnvoll und wichtig Lebensmittel zu essen, die viele Antioxidantien besitzen und freie Radikale bekämpfen können. Freie Radikale stehen unter Verdacht Krankheiten wie Herzinfarkt, Arteriosklerose oder Schlaganfälle zu begünstigen. Moringa besitzt Antioxidantien Spitzenwerte und ist ein hervorragender Radikalfänger.
Außerdem können vielen Alterswehwehchen durch eine nährstoffreiche Kost entgegen gewirkt werden.

Der Kampf mit den Kilos im Alter?

Es ist deutlich schwerer das Gewicht mit den Jahren zu halten, dabei kann Moringa helfen. Durch den Verzehr wird die Verdauung angekurbelt, Appetit und Heißhungeranfälle gehemmt und der Stoffwechsel in Schwung gebracht.

Vitaminmangel bei Senioren

Ältere Menschen brauchen mehr Vitalstoffe als Jüngere. Viele Senioren leiden unter Vitaminmangel, besonders die B-Vitamine (Vitamin B12, B6 und Folsäure). Moringa versorgt reichlich mit diesen Vitaminen und ist in der Lage das Defizit auszugleichen.
Besteht ein Vitaminmangel, wie typisch für den westlichen Nahrungsstil, fühlen wir uns müde, unkonzentriert und haben Probleme gut zu schlafen.

Moringa gibt Power, ist ein Kraftpaket voll mit Vitaminen, Mineralstoffen und Proteinen, deren Aufnahme im Alter so wichtig ist. Es hilft Senioren fit und vital zu bleiben.

Für Schwangere und Stillende

In der Schwangerschaft besteht ein erhöhter Bedarf an Mineralstoffen, Vitaminen und Antioxidantien und ganz besonders Folsäure, der theoretisch von Moringa gedeckt werden kann. In den Ursprungsländern wird Moringa in der Schwangerschaft und Stillzeit häufig konsumiert. In Afrika und Indien hat es sogar den Spitznamen „mother’s best friend“, weil es die Mütter quasi per Vollpension mit allem versorgt. Außerdem soll es auf die Qualität der Muttermilch und den Zustand des Babys positiv wirken und nach der Geburt den Hormonhaushalt der Mutter regulieren.

Allerdings gibt es in Europa keine wissenschaftliche Studien zu Moringa in der Schwangerschaft. Deshalb sieht die Lage hier anders aus. Momentan waltet hier noch die Vorsicht und es wird von Moringa in der Schwangerschaft abgeraten, um kein Risiko einzugehen. 

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MoringaMoringa: Wirklich ein Wunderbaum? Was steckt drinnen?

Moringa bringt Gutes in geballter Form: Sieben mal mehr Vitamin C als Orangen, das vierfache an Vitamin A wie Möhren, schlägt Spinat im Eisen- und das Ei im Eiweißgehalt, dreimal mehr Kalium als Bananen und viermal mehr als Milch.
Keine andere Pflanze kann mit den Werten von Moringa mithalten. Da kann man tatsächlich von einem Wunderbaum sprechen.

Antioxidantien

Moringa ist voll von natürlichen Antioxidantien, insgesamt 46. Und besitzt 37 Mal mehr Antioxidantien als Weintrauben.

Antioxidantien sind Radikalfänger. Sie verhindern oxidativen Stress, bekämpfen freie Radikale und neutralisieren als Gegenspieler deren Wirkung.
Radikale sind kurzlebige, aggressive Sauerstoffverbindungen, die unsere Zellen attackieren, Zellschäden auslösen und die Zellen so funktionsuntüchtig machen können.

Sind viele Zellen eines Organs betroffen, dann leidet das Organ und bringt weniger Leistung. Das macht nicht nur alt und hässlich mit einer fahlen, faltigen Haut, sondern birgt ernsthafte gesundheitliche Risiken. Krankheiten wie Krampfadern, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Rheuma, Diabetes, Schlaganfälle, Demenz, Augenprobleme oder Gelenkprobleme und auch Krebs können daraus resultieren.

Deshalb ist es wichtig genügend Antioxidantien zu sich zu nehmen, denn sie eliminieren  freie Radikale. Da unser Körper sie nicht selber herstellen kann, müssen wir sie essen. Frisches Obst und Gemüse enthalten besonders viele Antioxidantien, aber auch Nüsse, verschiedene Öle und Kaffee.
Vor allem ß-Karotin, die Vitamine C und E, sowie einige sekundäre Pflanzenstoffe sind Top Lieferanten. Moringa enthält 7 Mal mehr Vitamin C als Orangen und 4,5 Mal so viel Vitamin E wie Weizenkeimlinge. 

Konkret Aufschluss über den Gehalt der Antioxidantien bietet der so genannte ORAC-Wert (Oxygen Radical Absorbance Capacity). Er definiert das antioxidative Potential eines Lebensmittels.
Empfohlen werden 3000-7000 ORAC-Werte pro Tag. Je höher der ORAC Wert eines Lebensmittels ist, desto stärker bekämpft es freie Radikale.
Moringa erreicht einen Spitzenwert von 10.000 – 60.000 Einheiten – die Angaben dazu variieren aus unterschiedlichen Quellen.
Fakt ist aber, dass der ORAC Wert von Moringa im Vergleich zu anderen Lebensmitteln so hoch ist, dass er wahrscheinlich der Spitzenreiter ist.
Einen sehr hohen ORAC Wert hat zum Beispiel auch Traubenkernmehl oder Heidelbeeren.

Wo kommen die freien Radikale her?

Der Körper kann sie durch Stoffwechselvorgänge oder Immunreaktionen selber bilden. Aber auch viele Umweltfaktoren und bekannte Übeltäter haben Schuld: Alkohol, Zigaretten, zu viel Sonne, schlechtes Essen, Strahlung wie beim Fliegen oder Röntgen, Medikamente und chemische Substanzen in der Umwelt.

Sekundäre Pflanzenstoffe

Moringa ist eine wahre Bombe an sekundären Pflanzenstoffen. Sekundäre Pflanzenstoffe machen Lebensmittel bunt, geben ihnen Geruch und Geschmack und übernehmen wichtige Schutzfunktionen im Körper. Sie sind wichtig für unser Immunsystem, eliminieren freie Radikale, bekämpfen Bakterien und Viren, wirken sich positiv auf die Darmgesundheit aus und senken den Cholesterinspiegel.

Proteine

Moringa besitzt 2 Mal so viel Proteine wie Soja und 1,5 Mal so viel Aminosäuren wie Eier. 

Proteine, auch Eiweiße genannt, sind aus Aminosäuren aufgebaut. Moringa enthält 18 der 22 Aminosäuren, davon 8 essenzielle, was eine Seltenheit im Pflanzenbereich ist. Essenzielle Aminosäuren müssen wir mit der Nahrung aufnehmen, der Organismus kann sie nicht selber herstellen.
Das Moringa Eiweiß bildet außerdem keine Abfallprodukte wie tierisches Eiweiß, zum Beispiel Purine, die Gicht oder Rheuma auslösen können.

Unser Körper benötig kontinuierlich hochwertige Proteine, einer der wichtigsten Grundnährstoffe mit vielfältigen Aufgaben.
Proteine aktivieren das Zellwachstum, wirken positiv auf das Immunsystem, bilden Enzyme und Hormone und reparieren das Gewebe. Sie sorgen für eine gute Abwehr, schöne Haare, tolle Haut und kräftige Muskeln. Haben Einfluss auf unsere Stimmung, Schlaf und den Blutzucker.

Omega-3-Fettsäuren

Moringa hat ein sehr vorteilhaftes Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren. Es enthält 6 Mal mehr Linolensäure (Omega-3) als Linolsäure (Omega-6).

Die moderne getreidelastige Ernährung versorgt häufig nicht ausreichend mit den lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren.
Vom Körper können diese nicht selber hergestellt werden und müssen von aussen zugefügt werden. Deshalb ist es wichtig genügend Omega-3-Fettsäure Quellen in die Ernährung zu integrieren.

Omega-3-Fettsäuren sind unter anderem wichtig für ein gut funktionierendes Gehirn, sie senken den Blutdruck, verringern das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen,  beugen Alzheimer sowie Depressionen vor und wirken entzündungshemmend. 

Weitere gute Omega-3-Lieferanten sind zum Beispiel Chia Samen , Leinsamen, Lein-, Raps-, Walnuss-, Hanföl und verschiedene fette Seefische wie Makrele, Thunfisch oder Lachs.

Ein Defizit an Omega-3-Fettsäuren kann zu Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Ängsten führen.

Bitter- und Scharfstoffe

Sie sind nicht jedermanns Geschmack, aber Bitterstoffe sind natürliche Fatburner und helfen beim Abnehmen. Sie kurbeln die Verdauung an, wirken appetithemmend und machen satt. Deshalb ist Moringa optimal bei einer Diät.

Eisen

Moringa enthält 25 Mal mehr Eisen als Spinat.

Wir brauchen das Spurenelement Eisen für ein starkes Immunsystem, gute Abwehrkräfte, die Blutbildung und mentale Fitness.

Kalzium

Moringa enthält 17 Mal mehr Kalzium als Milch.

Kalzium ist wichtig für stabile Nerven, einen guten Schlaf, für Knochen und Zähne und eine funktionierende Wundheilung.

Kalium

Moringa enthält 15 Mal so viel Kalium wie Bananen.

Kalium wirkt blutdrucksenkend und ist wichtig für einen optimal funktionierenden Stoffwechsel.

Magnesium

Moringa enthält 2 Mal so viel Magnesium wie Braun-Hirse.

Magnesium besitzt viele Aufgaben im Körper. Es ist wichtig für eine gut funktionierende Muskulatur, beugt Muskelkrämpfen vor, sorgt für starke Knochen, beißfeste Zähne und wirkt positiv auf Herz und Nervensystem. 

Polyphenole

Moringa enthält 6 Mal so viel Polyphenole wie Rotwein. 

Polyphenole haben antioxidative Wirkung und wirken verschiedenen Alterungsprozessen entgegen. Sie sind an der Regulation des Blutdrucks beteiligt,  beugen Arteriosklerose vor und optimieren die Blutfettwerte. Polyphenole gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen.

Ballaststoffe 

Moringa enthält 2 Mal so viel Ballaststoffe wie Vollkorn.

Ballaststoffe sollen Darmkrebs vorbeugen, schützen vor Verstopfung und regen die Verdauung an. Im Darm absorbieren sie Wasser, quellen auf, binden Gift und Schadstoffe und leiten diese aus dem Körper.
Ballaststoffe können nicht abgebaut werden, deshalb werden sie unverdaut ausgeschieden. 

Zink

Moringa enthält 1,5 Mal so viel Zink wie ein Schweine-Schnitzel. 

Zink ist ein wichtiges Spurenelement. Unter anderem spielt es eine Rolle für Haut und Haare, einige Stoffwechselprozesse und unser Immunsystem. Es ist daran beteiligt Alkohol abzubauen und unterstützt die Wundheilung. 

Fluor

Das Spurenelement Fluor festigt die Knochen und härtet den Zahnschmelz.

Chrom

Das Spurenelement Chrom ist wichtig für einen stabilen Blutzuckerspiegel, für die Schilddrüse und bildet körpereigene Proteine.

Jod

Das Spurenelement Jod benötigt der Organismus, um Schilddrüsenhormone zu produzieren. Jodmangel bewirkt einer Vergrößerung der Schilddrüse.

Selen

Schützt den Körper vor Umweltgiften, freien Radikalen, Schwermetallen und UV-Strahlung. Stärkt die Abwehrkräfte, steigert die Fruchtbarkeit und ist an der Bildung von Schilddrüsenhormonen beteiligt. 

Kupfer 

Das Spurenelement Kupfer ist unter anderem an der Blutbildung beteiligt und wichtig für unser Nerven- und Immunsystem. Es wirkt bei der Wundheilung mit und sorgt für gesunde Knochen, Haut und Haare. 

Molybdän

Ist ein lebenswichtiges, essenzielles Spurenelement. Es spielt eine Rolle für das Immunsystem und bei der Energiegewinnung, unterstützt den Abbau schwefelhaltiger Aminosäuren und der Harnsäure.

Mangan 

Das lebensnotwendige Spurenelement Mangan ist unter anderem an folgenden Vorgängen beteiligt: Aufbau des Bindegewebes und Unterstützung stabiler Knochen. Bildung von Harnstoff, körpereigenen Proteinen, Fettsäuren, Glukose, Melanin, Hautpigmenten und Dopamin. Ausserdem aktiviert es zahlreiche Enzyme. 

Silicium

Das Spurenelement Silicium stärkt Knochen und Knorpel, hält die Blutgefäße flexibel, festigt Haut und Bindegewebe und unterstützt das Immunsystem sowie die Wundheilung.

Vanadium

Das Spurenelement Vanadium beeinflusst Zell- und Knochenwachstum und wirkt am Fett- sowie Kohlenhydratstoffwechsel mit. 

Moringa, die Vitaminbombe

Vitamin A (Retinol)

Moringa enthält 4 Mal so viel Vitamin A und 2 Mal soviel Karotin wie in Karotten. 

Vitamin A wird auch das „Augenvitamin“ genannt. Es stärkt die Sehkraft und ist bedeutend für Haut, Knochenwachstum, Immunsystem und Schleimhäute.

Vitamin B1 (Thiamin) und B2 (Riboflavin)

Moringa enthält 7 Mal so viel Vitamin B1 und B2 wie Hefe.

Vitamin B1 spielt eine bedeutende Rolle bei der Blutbildung, Verbesserung des Blutkreislaufes, es unterstützt die Bildung von Magensäure und die Funktion unseres Nervensystems, besonders die Erregungsübertragung vom Nerv auf den Muskel.

Vitamin B2 wirkt entspannend und stoppt die Aktivität der Stresshormone. Es ist am Umbau von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten in Energie beteiligt.

Vitamin B9 (Folsäure)

5 Mal so viel Folsäure wie Rinderleber.  

Wichtig für den Stoffwechsel, bei Wachstumsprozessen, Blutbildung und Zellteilung.
Unser Körper kann Folsäure nicht selber bilden, deshalb ist er auf Zufuhr von aussen abhängig. Schwangere und Stillende haben einen besonders hohen Folsäurebedarf. 

Weitere B-Vitamine in Moringa: B3 (Niacin), B5 (Pantothensäure), B6 (Pyridoxin), B7 (Biotin), B12 (Cobalamin)

Vitamin C (Ascorbinsäure)

7 Mal mehr als Orangen.

Gehört zu den Antioxidantien und ist Radikalfänger. Ausserdem am Aufbau von Bindegewebe beteiligt.

Vitamin D (Cholecalciferol)

Wichtig für starke Knochen und Muskeln. 

Vitamin E (Tocopherole)

4,5 Mal mehr als Weizenkeimlinge und 3 Mal mehr als Mandeln.

Zellschutzvitamin, erneuert Zellen und hemmt Entzündungen. Radikalfänger und stärkt die Abwehr. 

Vitamin K1 und K2

Spielt eine Rolle bei der Bildung von Gerinnungsfaktoren, schützt Gefäßwände und wirkt Kalkablagerungen entgegen. Ist gut für Knorpel und starke Knochen.
Nach den Wechseljahren wirkt es bei Frauen dem Knochenabbau entgegen. 

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