Wem hilft & welche Vorteile hat Vagisan Feuchtcreme? Welche Alternativen gibt es?

Vagisan Feuchtcreme

Hilfe bei vaginaler Trockenheit

Soforthilfe durch Vagisan Feuchtcreme

Vaginale Trockenheit ist noch immer ein Tabu-Thema, obwohl nicht nur Frauen in den Wechseljahren darunter leiden.

Auch viele jüngere Frauen kennen das Problem. 

Wenn die natürliche Feuchtigkeit aus der Balance geraten ist, fühlt Frau sich nicht mehr wohl. Verständlich. 

Nicht nur, dass es brennen und jucken kann.

Auch der Sex macht weniger Spaß, ist oft sogar schmerzhaft.  Das muss zum Glück nicht so hingenommen werden.

Vagisan Feuchtcreme kann in vielen Fällen helfen.

Vorteile von Vagisan Feuchtcreme – wem hilft sie?

Vagisan Feuchtcreme ist hormonfrei & rezeptfrei

Viele Frauen möchten oder müssen auf zusätzliche Hormone in einer Creme verzichten.

Vagisan Feuchtcreme besitzt keine Hormone und keine Duftstoffe. Du bekommst sie rezeptfrei in der Apotheke oder hier.

Immer anwendbar und schneller befeuchtender Effekt

Vagisan Feuchtcreme hilft bei akut auftretender Scheidentrockenheit, kann aber auch längerfristiger angewendet werden.

Der Feuchtigkeitsgehalt wird reguliert, Juckreiz, Entzündungen sowie Brennen gelindert.

Im Gegensatz zu hormonfreien fettfreien Gels ist Vagisan Feuchtcreme fettender und pflegender. 

Vagisan Feuchtcreme enthält Milchsäure

Und besitzt einen pH-Wert von 4,5, was den natürlichen Säurewert (pH) unterstützt.

Einsetzbar während der Schwangerschaft & vor dem Sex

Die Creme enthält weder Duft- noch Farbstoffe und kann je nach Bedarf täglich oder auch seltener angewendet werden. 

Beachte: Klingt die Symptomatik nach der Behandlung nicht ab, sollte ein Termin beim Frauenarzt gemacht werden, um die Ursache abzuklären und entsprechend zu therapieren.

Durch eine Blutuntersuchung kann dieser herausfinden, ob die Ursache „nur“ vorübergehend und lokal ist oder ob ein Östrogenmangel vorliegt. 

Welche Alternativen gibt es zur Vagisan Feuchtcreme?

Gute Alternativen zu Vagisan ist zum Beispiel die Feuchtcreme von Remifemin  oder das Vaginalgel von Multi-Gyn. 

Wer nicht gerne einen Applikator verwendet, es gibt auch Zäpfchen von Vagisan.

Ein Applikatior wird verwendet, da Vagisan Feuchtcreme innerlich und äußerlich angewendet wird

Mit dem Applikator wird die Creme eingefügt, äußerlich wird sie einfach auf den Intimbereich aufgetragen.

Zäpfchen haben allerdings den Nachteil, dass sie nicht direkt vor dem Sex verwendbar sind, was mit der Feuchtcreme möglich ist.

Natürliche Hilfsmittel

Auch ganz natürliche Methoden wie zum Beispiel die Schüßler-Salze Natrium chloratum Nr. 8, Silicea Nr. 11 und Kalium Chloratum Nr. 4 sollen helfen.

Die Effekte sind allerdings nicht erwiesen. Für einige Wochen wird empfohlen 3-6 Mal pro Tag von jedem der 3 Salze 1-2 Tabletten zu lutschen.

Schau dir diese Produkte auch mal an:

Was sind die Ursachen für vaginale Trockenheit?

Hauptübeltäter sind die Hormone

Diese verändern sich zum Beispiel durch Krankheiten oder in den Wechseljahren, wenn der Östrogenhaushalt sinkt.

Die Haut, auch die Scheidenhaut, wird dadurch dünner und schlechter durchblutet.

Der schützende PH-Wert wird angegriffen, dadurch kann es zu Irritationen und Reizungen kommen.

Hintergrund

Unsere Eierstöcke produzieren Östrogene. Östrogene sind an der Glykogenbildung beteiligt.

Lactobacillen, also Bakterien, vergären dieses Glykogen zu Milchsäure und sorgen somit für eine gesunde Scheide mit natürlich saurem Milieu.

Ein Mangel an Östrogen beeinflusst demnach die Vaginalflora und das natürliche saure Milieu negativ.

Eine gesunde intakte Scheide ist mit Milchsäure-Bakterien besiedelt, die ein saures Milieu erzeugen und Krankheitserreger attackieren. Dadurch entsteht ein sehr guter Schutz vor Infektionen und Krankheitserreger haben schlechte Karten. 

Gerät dieses natürliche Gleichgewicht ins Wanken, haben Pilze, Bakterien sowie Viren leichteres Spiel einzudringen – das Infektionsrisiko steigt und Trockenheit kann entstehen.

Was kann sonst noch zu einer trockenen Vagina führen?

  • OPs an der Gebärmutter oder Eierstöcken
  • Schwangerschaft oder Stillzeit
  • Medikamente wie Antibiotika oder Antidepressiva
  • Verhütungsmittel wie die Mikro-Pille 
  • Psychische Probleme
  • Verlust der Libido
  • Verschiedene Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck
  • Chemotherapie
  • Durchblutungsstörungen, ausgelöst durch Nikotin, Alkohol, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zu enge Kleidung oder zu hohe Blutfettwerte
  • Zu starke Hygienemaßnahmen im Intimbereich können den natürlichen, sauen PH-Wert zwischen 3,8 und 4,5 zerstören.
    Den eigenen PH Wert kannst du zuhause ganz einfach testen, zum Beispiel mit VagiQUICK.
    Unangenehmer Geruch oder starker Ausfluss sind Anzeichen für ein Ungleichgewicht.
    Unser Intimbereich reinigt sich optimal von selber. Deshalb ist übertriebene Intimhygiene unnötig. Aggressive Seife oder Waschlotionen reizen die Schleimhaut und trocknen aus. Warmes Wasser reicht vollkommen. 

Tipps gegen Scheidentrockenheit

Wenn keine ernsthafte Krankheit die Ursache für die Trockenheit ist, können folgende Tipps helfen:

  • Regelmäßige Bewegung
    Damit die Scheidenhaut gut durchblutet wird. Aber nicht zu oft in Chlorwasser schwimmen gehen, denn auch Chlor trocknet aus.
    Auch regelmäßiger Sex hilft. Denn wer mindestens drei Mal monatlich Sex hat, ist meist nicht von der Symptomatik betroffen.
  • Tampons Adé
    Besser sind Binden oder eine Menstruationstasse. Tampons saugen sich nämlich nicht nur mit Blut voll, sondern auch mit Scheidenflüssigkeit. 
  • Baumwolle und lockere Kleidung
    Naturfasern lassen Luftzirkulation zu und die Scheide atmen. Bei enger Kleidung oder Höschen aus Synthetik ist die Zirkulation eingeschränkt, Wärme staut sich.
  • Richtige Ernährung
    Bestimmte Nahrungsmittel wie Soja oder Leinsamen enthalten pflanzliche Östrogene. Bei extremen Beschwerden ist deren alleinige Wirkung jedoch zu gering. 

Interessante Links: